Apache 207 bleibt der Rhein-Neckar-Region treu
Gute Nachrichten für alle Fans von Apache 207: Der Ludwigshafener Rapper arbeitet offenbar an einem neuen Musikvideo und sucht dafür Statisten in Mannheim. Wie lokale Quellen berichten, werden Extras für Dreharbeiten gesucht, bei denen Szenen in einer Bar, einer Autowerkstatt und als Hintergrunddarsteller gedreht werden. Ein klarer Hinweis darauf, dass Apache 207 – der bürgerlich Volkan Yaman heißt – seinem Stil treu bleibt: authentische, alltägliche Settings mit einer Prise Nostalgie.
Die Dreharbeiten finden voraussichtlich im Jungbusch statt, dem angesagten Partystadtteil Mannheims. Und das Timing könnte nicht besser sein: Nur wenige Meter entfernt eröffnet Mitte Juli die „Kneipe 80“, ein Münchner Retro-Konzept, das mit 80er-Hits, Diskokugeln und erschwinglichen Preisen eine ganze Generation anlockt. Ob Apache 207 dort selbst vorbeischaut oder das Lokal als Kulisse nutzt, bleibt Spekulation – aber die Nähe ist auffällig.
Vom „Platin“-Rapper zum Filmemacher?
Apache 207 ist bekannt für seine visuell starken Musikvideos, die oft mit cineastischem Anspruch gedreht werden. Hits wie „Roller“, „Ferrari“ oder „Bläulich“ wurden von aufwendigen Clips begleitet, die Millionen Klicks generierten. Die aktuelle Suche nach Extras – die für ein „Gespräch in einer Bar“ oder das „Reparieren eines Autos“ gebucht werden – deutet auf eine narrative Inszenierung hin, wie man sie von ihm kennt.
„Es geht nicht immer um Filme oder Serien, manchmal um Musikvideos“, heißt es in der Anzeige. Ein Zeichen dafür, dass der 26-Jährige seine künstlerische Bandbreite weiter ausbaut. Ob es sich um eine Single-Auskopplung seines kommenden Albums oder einen eigenständigen Kurzfilm handelt, ist noch nicht bestätigt – aber die Vorfreude ist greifbar.
Alice Cooper und die Generationenkluft
Während Apache 207 die junge Generation in der Region begeistert, zeigte zuletzt ein anderes Konzert, wie unterschiedlich Musikgeschmäcker sein können: In Gelsenkirchen legte Shockrock-Urgestein Alice Cooper eine Show hin, die nicht ganz ausverkauft war, aber dennoch über 5.000 Menschen anzog. „Alte Männer gehen zu alten Männern“, scherzte ein Besucher – und tatsächlich war der Altersdurchschnitt deutlich höher als bei einem Apache-207-Konzert. Dennoch fanden sich auch junge Fans im Amphitheater, was zeigt, dass gute Musik Generationen verbindet.
Doch während Alice Cooper auf Nostalgie setzt, blickt Apache 207 nach vorne. Sein Sound – eine Mischung aus Deutschrap, Pop und Elekro-Elementen – spricht vor allem die junge Zielgruppe an, die sich im Jungbusch zu Hause fühlt. Die neue „Kneipe 80“ könnte dabei als Symbol für den Brückenschlag zwischen den Generationen stehen: Während Apache 207 die 80er-Jahre musikalisch aufgreift, feiert die Bar dieses Jahrzehnt kulinarisch.
Ausblick: Neues Material in Sicht?
Apache 207 hält sich bedeckt, was konkrete Release-Daten angeht. Fest steht: Das Musikvideo wird in den nächsten Wochen gedreht. Wer als Extra dabei sein möchte, sollte sich schnell bewerben – die Nachfrage dürfte enorm sein. Und wer weiß, vielleicht sehen wir den Rapper bald selbst an der Theke der „Kneipe 80“ – prost!